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Müde Augen – Was kann ich tun?

Erstellt am: 02. Sep. 2021 von DC-Admin

Immer mehr Menschen klagen über müde Augen im Alltag. Doch wie kommt es dazu? 

Wenn unsere Augen Mühe haben, ihre Funktionen zu erfüllen, können Müdigkeitserscheinungen die Folge sein. Aber auch andere Symptome wie Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme treten häufig als Begleiterscheinungen auf. Was sind die Ursachen und was lässt sich gegen müde Augen tun?

 

Konzentration: 

Beim Lesen eines Buches oder beim Arbeiten am Computer müssen sich unsere Augen oft viele Stunden auf die gleiche Entfernung fokussieren (Akkomodation). Diese Akkomodations-Fähigkeit nimmt ab dem 40. Lebensalter deutlich ab, und die Augen ermüden schneller bei Naharbeit. Legen Sie daher regelmäßige Pausen ein, um Ihre Augen zu entspannen. Der Blaulichtanteil vieler Smartphones und Computerdisplays lässt sich außerdem heutzutage mit wenigen Klicks reduzieren. Nutzen Sie bei Dunkelheit unbedingt den Nachtmodus. 

Äußere Einflüsse: 

Extreme Helligkeit an einem sonnigen Tag, trockene Luft in Wohnräumen oder Rauchbelastung können sich negativ auf Ihre Augen auswirken und sie belasten. Versuchen Sie diese Einflüsse zu vermeiden und geben Sie Ihren Augen die Chance, sich ggf. danach zu erholen. Manchmal ist auch der Einsatz von Tränenersatzmitteln von Vorteil, um das Austrocknen der Augen bei langanhaltender Naharbeit zu verhindern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie an diesen Symptomen leiden. Wir finden hier eine passende Lösung für Sie.

Wann ist es sinnvoll, sich die Augen lasern zu lassen?

Erstellt am: 06. Aug. 2021 von DC-Admin

Bestimmte Voraussetzungen sollten vor einer Augenlaser-OP dringend erfüllt sein. Hier einige Voraussetzungen, die gegeben sein sollten, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Augen lasern zu lassen. 

Alter des Patienten

Das Alter spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Frage, ob ein Patient für eine Augenlaser-Operation geeignet ist oder nicht. Da sich junge Patienten unter 18 Jahren noch im Wachstum befinden und daher auch das Auge noch Wachstumsveränderungen unterliegt, werden in dieser Altersklasse grundsätzlich noch keine Laseroperationen am Auge durchgeführt. Gravierende Ausnahmefälle müssen individuell mit einem Spezialisten abgeklärt werden.

Das ideale Alter für eine Augenlaserbehandlung liegt zwischen 25 und 35 Jahren. Darüber hinaus gibt es auch eine Obergrenze von etwa 65 Jahren, die ungern überschritten wird. Da mit 40 – 45 Jahren die Alterssichtigkeit einsetzt, empfehlen viele refraktive Chirurgen stattdessen eine Linsenimplantation. Hier wird die körpereigene Linse des Auges durch eine Kunstlinse ersetzt oder eine Kunstlinse vor die körpereigene Linse eingesetzt. Ein Austausch der Linse wird vorwiegend ab einem Alter von 40 Jahren empfohlen.

Konstanz der Fehlsichtigkeit

Es wird empfohlen, die Fehlsichtigkeit der Augen über einen längeren Zeitraum (1 – 2 Jahre) zu beobachten, bevor die Augen gelasert oder Kunstlinsen eingesetzt werden. Denn es ist wichtig, dass die Fehlsichtigkeit sich innerhalb dieses Zeitraums, möglicherweise nur gering, verändert. Bleibt die Fehlsichtigkeit konstant, kann von einem langanhaltenden Erfolg ausgegangen werden. Eine kontinuierliche Veränderung der Werte ist jedoch kein Ausschluss für eine Laserbehandlung oder Linsenimplantation. In einem ausführlichen Gespräch müssen hier jedoch die individuellen Vor- und Nachteile einer Behandlung 

geklärt werden. 

Körperliche Eignung

Neben dem Alter spielen noch andere Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Wichtig ist, dass Ihre Augen – bis auf die Fehlsichtigkeit – grundsätzlich gesund sind. Zudem ist eine Operation nur in einem begrenzten Spektrum an Dioptrienwerten möglich und abhängig von weiteren individuellen Faktoren wie die Dicke der zentralen Hornhaut:

Kosten 

Die Kosten für eine Laserbehandlung am Auge müssen meist vom Patienten selbst getragen werden. Sie werden in der Regel nicht oder nur anteilig von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Je nach Methode muss man mit unterschiedlichen Kosten pro Auge rechnen. Es ist daher auf jeden Fall ratsam, Preise zu vergleichen und Angebote von mehreren Spezialisten einzuholen.

Voraussetzungen feststellen

Die Voraussetzungen zur Augenlaser-OP können von Ihrem Augenarzt im persönlichen Gespräch mit Ihnen festgestellt werden. Falls Sie weitere Fragen zum Augenlasern haben, sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Was ist der Graue star?

Erstellt am: 16. Jun. 2021 von DC-Admin

Der Graue Star (Katarkt) ist eine unumgängliche Tatsache. Bei allen Menschen kommt es im Laufe des Lebens zu einer zunehmenden Linsentrübung. Das ist im Körper so vorgesehen. Beginnend in der Embryonalentwicklung, wenn die Linse entsteht, kommt es zu einem zunehmenden Linsenwachstum, welches nie aufhört, aber langsamer wird. Die neu gebildeten Linsenfasern werden nicht abgebaut, sondern immer dichter aneinandergelagert. Das Ergebnis ist eine Zunahme der Brechkraft der Linse und Verhärtung. Im Kindesalter ist die Linse noch sehr weich und formbar, so ist eine Anpassung (Akkomodation) im Nahbereich sogar von sehr hohen Werten möglich. Dies Fähigkeit und Weichheit der Linse nimmt dann von Jahr zu Jahr ab, so dass bei den meisten Menschen ab dem 45. Lebensjahr nur noch eine sehr begrenzte Akkomodationsfähigkeit vorliegt und eine Alterssichtigkeit entstanden ist. Dies bezeichnet den Zustand, dass im Nahbereich andere Werte ausgeglichen werden müssen als im Fernbereich und zwei Brillenstärken vorliegen, eine für den Nah und eine für den Fernbereich. Normalsichtige Menschen, die bislang keine Brille brauchten, müssen jetzt eine Nahbrille tragen, wenn sie in bestimmten Distanzen scharf sehen wollen. Ein Grauer Star liegt bei den meisten Patienten jetzt noch nicht vor. Die Linse ist zwar unflexibler geworden, jedoch noch immer klar genug, dass die Fehlsichtigkeit mit einer Brille ausgeglichen werden kann. Ab dem 60. – 65. Lebensjahr ist die Fähigkeit der Linse sich zu verformen und zu akkomodieren aufgebraucht, die Linse ist fest und oft schon leicht getrübt. Es besteht meist ein beginnender Grauer Star. Individuell kann der Grad des Grauen Stars – je nach anatomischer Besonderheit der Faseranlagerung – in jedem Alter bereits fortgeschritten sein und die Sehminderung durch eine Brille nicht mehr korrigierbar sein. Meistens tritt ein fortgeschrittener Grauer Star aber dem 75. Lebensjahr auf. Dann ist meist der Zeitpunkt gekommen, um über eine Graue StarOperation nachzudenken. Wichtig zu wissen ist, dass der Graue Star zwar sehr lästig sein und bedingt durch die Ausprägung zu einer starken Sehbeeinträchtigung führen kann, jedoch nicht nachhaltig gefährlich für die Augengesundheit ist. Er kann durch eine Grauer-Star Operation behoben werden. Alle Fragen rund um das Thema „Grauer Star können wir gerne bei einem Besuch in meiner Praxis klären. Ich berate Sie gerne, ob der graue Star vorliegt und wann der beste Zeitpunkt für eine Operation ist. 

wann sollte ich mit meinem kind zum augenarzt?

Erstellt am: 03. Mrz. 2021 von DC-Admin

Die kindliche Sehfähigkeit muss sich nach der Geburt erst entwickeln und ist spätestens mit dem 12. Lebensjahr abgeschlossen. Eine Sehschwäche bei Kleinkindern ist für die Eltern oft nur schwer erkennbar. Viele vor allem familiäre Risikofaktoren können für die Entwicklung einer Sehschwäche oder Fehlsichtigkeit eine Rolle spielen. Bei einer angeborenen Sehschwäche beispielsweise sind es die Kleinen gewöhnt, ihre Umgebung unscharf wahrzunehmen. Sie kennen es nicht anders. Langfristig wird die Sehleistung auf dem schwächeren Auge im Gehirn dann nur teilweise angelegt und fällt den Kindern selbst oft nicht auf.

Bei den regelmäßigen U-Untersuchungen beim Kinderarzt wird ein allgemeines Augenscreening angeboten. Kommt es hier zu Auffälligkeiten, erfolgt meistens die Überweisung vom Kinderarzt zu einem Augenarzt zur weiteren Abklärung. Sollte Ihnen unabhängig von diesem Screening im Alltag auffallen, dass Ihr Kind ( > 6 Monate alt) immer oder phasenweise mit einem Auge schielt, sollte eine Vorstellung beim Augenarzt erfolgen. Genauso verhält es sich, wenn z.B. ein Schielen, ein kindlicher Grauer Star oder starke einseitige Fehlsichtigkeiten oder Hornhautverkrümmungen bei einem direkten Familienmitglied vorliegen.

Sehschwächen können sich unbehandelt verschlechtern. Das gilt besonders bei einer starken einseitigen Fehlsichtigkeit. Hier übernimmt das gesunde Auge die alleinige Sehfunktion – das fehlsichtige Auge wird dagegen noch schwächer. Bis zum 6. – 8 . Lebensjahr lassen sich Fehlfunktionen am Auge noch mit sehr gutem Erfolg trainieren, darüber hinaus sind noch Erfolge bis zum 12. Lebensjahr zu erzielen. Einen Versuch ist es bis dahin auf alle Fälle wert.

Wie werden Sehfehler behandelt?

Eine Sehschwäche, die auf beiden Augen gleich ausgeprägt ist, lässt sich meistens mit einer Brille korrigieren. Manchmal kann auch auf das Tragen einer Brille vorerst verzichtet werden, anstatt dessen erfolgen regemäßige Kontrollen. Bei einer starken einseitigen Fehlsichtigkeit hingegen oder einem kindlichen Schielen kann es zusätzlich erforderlich sein, dass das gesunde Auge mit einem Pflaster abgeklebt wird, um das schwache Auge anzuregen, die Arbeit aufzunehmen. Je nach Patient/in ist die Dauer der Behandlung ganz individuell: Bei einigen Kindern lässt sich die einseitige Fehlsichtigkeit durch das Tragen des Pflasters nach wenigen Wochen korrigieren, bei anderen kann die Behandlung mehrere Jahre dauern. Bei einem Schielen ist nach erfolgreichem Training der Sehfunktion im Grundschulalter meist eine Schiel-Operation erforderlich.

TROCKENES AUGE ODER TRÄNENDES AUGE, IST BEIDES DIE GLEICHE KRANKHEIT?

Erstellt am: 12. Jan. 2021 von DC-Admin

Ja, so komisch wie es sich anhört, aber ein trockenes Auge ist oft ein tränendes Auge. Der gebräuchliche Ausdruck „trockenes Auge“ bezeichnet meistens nicht einen Tränenvolumenmangel, sondern die Austrocknung der Binde- und Hornhaut aufgrund einer Störung im Aufbau des Tränenfilms.

Der Tränenfilm besteht aus 3 Schichten: der Lipidschicht (gebildet von den Lidranddrüsen), der wässrigen Schicht (gebildet von der Tränendrüse) und der Schleimschicht (gebildet von Bindehautzellen). Meistens besteht das Problem im Bereich der Lidranddrüsen, diese sind eng, entzündet und das Sekret kann nicht gut aus den Drüsen fließen. Es entsteht ein Rückstau des Sekrets und ein damit einhergehender Juckreiz mit Brennen am Lidrand. Das Auge trocknet durch diesen Lipidmangel aus. Als Kompensationsmechanismus kommt es, wenn zusätzliche Umweltreize wie Kälte, Wärme, Wind dazukommen, zu einer vermehrten Bildung der wässrigen Phase der Tränendrüse und zu einem überschießenden Tränen. Diese Tränen sind aber zu viel Volumen für das Auge, der Tränenfilm kann nicht am Auge haften bleiben und fließt ab. Das Tränenfilmproblem bleibt daher weiter bestehen. Als Folge der Lidrandentzündung können auch Krusten und vermehrt Gerstenkörner am Lidrand entstehen.

Behandeln lässt sich das trockene Auge daher meist durch regelmäßige Lidrandpflege und die Anwendung von Konservierungsmittel-freien Tränenersatzmitteln. Bei schweren Verläufen kann die kurzfristige Anwendung von lokalen kortisonhaltigen Tropfen oder die Anwendung von immunsupprimierenden Augentropfen notwendig sein.

Sprechen Sie uns in der Praxis an, wenn bei Ihnen diese Beschwerden vorliegen, und ich werde sie beraten, was für Ihre Augen die beste Behandlungsstrategie ist.

Praxisumzug – es ist geschafft!

Erstellt am: 19. Okt. 2020 von DC-Admin

Seit dem 19. Oktober 2020 befindet sich unsere Augenarztpraxis in den neuen, modernen und großzügigen Räumen in der Südtiroler Straße 1a im Stadtteil Haidenhof.

Die Südtiroler Straße zweigt von der Neuburger Straße zwischen Aldi und der Tankstelle bei Opel Hofbauer ab. Am Ende dieser Stichstraße entstand linker Hand, gegenüber der Grundschule Haidenhof, der Neubaukomplex mit unseren Praxisräumen.

Von den gekennzeichneten Praxisparkplätzen direkt vor dem Hauseingang gelangt man bequem und barrierefrei über einen Aufzug in die Praxisräume im 2. OG.

Auch mit dem Bus sind wir leicht erreichbar: Mit den Buslinien 1 und 2 sowie 8 und 9 steigen Sie an der Bushaltestelle „Breslauer Straße“ aus, nur ein paar Meter von der Praxis entfernt.

Einkaufsmöglichkeiten ganz in der Nähe bieten sich an z.B. bei Aldi, Kaufland oder DEZ.